Der größte Fehler in PLM-Projekten passiert oft schon vor dem ersten Klick in der Software: Man startet bei der Systemauswahl – nicht bei den Prozessen.
Wer zuerst über Softwarefunktionen spricht und erst danach über die eigenen Abläufe nachdenkt, riskiert ein System, das zwar technisch überzeugt, aber nicht zu den tatsächlichen Anforderungen im Unternehmen passt. Die Folge: aufwendige Anpassungen im Nachhinein, geringe Akzeptanz bei den Anwendern und ein PLM-System, das sein Potenzial nie voll entfaltet.
Das OptiCore Framework: Erst Prozesse, dann System
Mit unserem OptiCore Framework gehen wir bei der DRWE bewusst den umgekehrten Weg. Erst verstehen wir, wie Produkte in Ihrem Unternehmen tatsächlich entstehen, sich verändern und gesteuert werden. Erst danach sprechen wir über das passende System.
Diese Reihenfolge ist kein Selbstzweck, sondern methodisches Prinzip: Eine fundierte Prozessanalyse deckt auf, wo Engineering-Abläufe heute an ihre Grenzen stoßen, welche Schnittstellen tatsächlich gebraucht werden und welche Anforderungen für Konstrukteure, PLM-Key-User und Entscheider gleichermaßen relevant sind. Erst auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob und wie Siemens Teamcenter & Designcenter NX das volle Potenzial für ein Unternehmen entfalten können.
Warum die Reihenfolge über den Projekterfolg entscheidet
Eine Systemauswahl ohne vorherige Prozessanalyse führt häufig zu Lösungen, die bestehende Probleme lediglich digitalisieren, statt sie zu lösen. Das OptiCore Framework setzt genau hier an:
- Bestandsaufnahme: Wie laufen Produktentstehung und Änderungsprozesse heute konkret ab?
- Schwachstellenanalyse: Wo entstehen Mehrfacharbeit, Informationsverluste oder Medienbrüche?
- Zieldefinition: Welche Prozesse sollen künftig wie unterstützt werden?
- Systemempfehlung: Erst danach wird geklärt, welche Teamcenter- und Designcenter NX-Konfiguration diese Ziele erreicht.
Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass Investitionen in PLM-Software messbar zu schnelleren Entwicklungsprozessen, weniger Fehlern und höherer Systemakzeptanz führen – statt zu einem weiteren Tool, das neben den etablierten Abläufen herläuft.